Die Outdoor – Connection
Skitour auf den Turntaler Kogel
Ja, am Samstag (16.02.08) wars endlich wieder soweit, Tom und ich machten uns auf, eine Tour zu gehen. Der Turntaler ist als einsteigerfreundlich bekannt und in der Nacht hat es in der Gegend ca 10cm geschneit, was uns optimistisch stimmte.
Fotos unten!
Vom Parkplatz in Greith gingen wir so ca 09:45 los. Das Wetter war schön, aber kalt, minus 10° dürfte es schon gehabt haben. Die ersten paar hundert Meter auf der schneebedeckten Forststraße hinan, aber dann gleich rechts in den Wald.
Nach circa einer halben Stunde hatten wir dann einen kleinen Zwischenfall: Mein Fell ist gerissen! Das gibts doch nicht, ich habe noch nie gehört das sowas reißen kann… Das Fell war noch nicht alt, etwa drei mal bin ich damit gegangen. Der Verkäufer empfahl mir beim Kauf die neuen “Gecko” Felle, diese sind nicht konventionell geklebt, sondern haben eine selbsthaftende Oberfläche, eine Art Silikonschicht. Anscheinend sind die Dinger aber noch nicht ganz marktreif, man ließt in diversen Foren dass es damit häufiger Probleme gibt. Dort hätte ich vor dem Kauf reinschauen sollen…
Nun gut, Das gerissene Fell war nicht mehr zum haften auf dem Ski zu bewegen, leider hatten wir kein Klebeband oder ähnliches dabei. Also entschloss ich mich die Ski auf den Rucksack zu nehmen und die Tour so fortzusetzen. Diese Entscheidung sollte ich später bereuen…
Zunächst ging es ganz gut, in dem Gebiet hat es zwar um einen Meter Schnee und darüber, aber der alte Schnee hatte eine harte Deckschicht, auf der man dahingehen konnte, ohne einzubrechen. Allerdings wurde diese verfestigte Schicht mit den Höhenmetern immer dünner, sodass ich nach einiger Zeit immer mehr einbrach. Ein paar mal steckte ich plötzlich bis zur Hüfte im Schnee!
Sich immer wieder aus dem Schnee zu befreien war sehr kraftraubend, zumal ich im letzten Drittel des Weges durchwegs knietief im Schnee watete. Der letzte Kilometer am Grat entlang zum Gipfel hatte dann noch eine weitere Probe für mich: Wind! Dieser fegte ziemlich heftig von Norden her über den Grat und verursachte einige Verwehungen, die schwierig zu überqueren waren.
Völlig fertig waren wir endlich am Gipfelhang. Tom hat sich natürlich wesentlich weniger anstrengen müssen, und musste häufig auf mich warten wodurch ihm ziemlich kalt wurde. Für mich war das nicht so ein Problem, da ich ständig Bewegung hatte. Dafür war ich mit meinen Kräften am Ende.
Nach 200 Höhenmetern Abfahrt Einkehr in die Hütte, eine Wohltat! Bei einer Suppe und Tee die Kräfte wiedersammeln um für die Abfahrt gerüstet zu sein. Diese ist zwar nicht sonderlich spektakulär da sie hauptsächlich der Zufahrtstraße entlang verläuft, war aber dennoch sehr schön.
Alles in Allem eine tolle Tour, die trotz Pannen, Erschöpfung und Kälte noch lange in Erinnerung bleiben wird!
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von stegerl am Montag, 18.02.2008 um 22:25 veröffentlicht und unter Outdoor, Schitouren abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |
vor 3 Jahren
also zu der tour kann i nur sagen: prrrrr und geri RESPECT!!!!!!!
i hätt den biss net gehabt…….