So, mit etwas Verspätung nun mein Bericht, war in letzter Zeit nicht so motiviert… Ich bin am 22.03. (Karsamstag) auf die Mugel gegangen, von Oberaich aus, und bei etwas Neuschnee. Eigentlich sollte ich ja mit dem Tom eine Skitour gehen, aber ich fühlte mich am Vortag ziemlich schlecht, drum musste ich den Bösenstein auslassen. Wird sicher mal nachgeholt.

Um nicht gar nichts zu machen bin ich also zu Fuß auf die Mugel (1630m) rauf. Gestartet bin ich auf ca 710m Seehöhe, zuerst auf der Forststraße Richtung Kirl-Alm und dann am markierten Wanderweg durch den Wald. Anfangs war es noch gut zu gehen, kaum Schnee oder Eis.

So ab 1000m Seehöhe war dann doch etwas Schnee auf dem Weg, was zwar vorerst nicht störte, später aber wurde es unter dem Schnee immer eisiger. Ich war an dem Tag der erste der diesen Weg raufging und so war im neuen Schnee auch noch keine Spur zu sehen. Somit war nicht ersichtlich ob sich darunter Eisplatten befinden.

Auf ca 1200m erreicht man eine Alm die “Hüttenanger” genannt wird. Von dort hat man eine schöne Sicht hinunter auf Bruck und in anderer Richtung auf die Mugel. Die Mugel ist vielen nur vom weithin sichtbaren Sender bekannt, der eigentliche Gipfel mit dem Schutzhaus liegt aber gute 200hm höher.

Vom Hüttenanger bis zum Silberbrunnsattel war der Weg immer schwieriger zu gehen. Die Schneemenge dort oben ist nicht zu vernachlässigen, dazu wurde es unter einer ca 10cm dicken Neuschneeschicht immer eisiger. Endlich am Sattel angekommen geht es fast eben weiter zum Gipfel und zum Schutzhaus.

Oben angekommen muss man erst einmal den tollen Rundumblick genießen. Man sieht die umliegenden Gebrigszüge wie Gleinalm, Niedere Tauern, Gösseck, Hochschwab, die hohe Veitsch, das Rennfeld, den Schöckl und andere. Anschließend noch auf einen heißen Tee ins Schutzhaus, die jungen Hüttenwirtsleut sind wirklich nett.

Für den Abstieg ging ich den selben Weg zurück, allerdings lag ich dabei ein paar mal im Schnee, da wie schon erwähnt es unter dem Schnee ziemlich eisig war.

Alles in allem eine schöne Tour, die 900hm kamen mir aufgrund der Verhältnisse vor allem im oberen Drittel doch deutlich mehr vor.