Bericht Marathon Kleinzell 2010

Wiedermal etwas verspätet hier der Bericht zum Rennen. Die Anfahrt verlief problemlos, wir kamen bei strahlendem Sonnenschein in Kleinzell an. Für die 50km und 1500hm nahmen Mike und ich uns eine Zeit von 3h und 30min vor. Die Strecke war in einwandfreiem Zustand, stellenweise aufgeweicht da es heuer doch etwas öfter regnete.  Gleich vom Start weg merkte ich dass Mike diesmal in einer guten Form war, ich konnte sein Tempo nicht ganz halten. Leider erwischte ich beim ersten technisch anspruchsvolleren Downhill eine “Balkonkinder” Gruppe welche mitten am Singletrail hinunter die Bikes schoben. Natürlich versuchte ich trotzdem zu fahren und zu überholen was leider nicht ganz gelang, da ich nicht in der “guten” Spur fahren konnte weil da einige Biker schoben und ich mich so irgendwie vorbeiwurschteln musste. Schließlich konnte ich dann einen Sturz nicht verhindern. Passiert ist mir dabei zwar außer einer leichten Prellung am Knöchel nicht viel, doch war der Ärger ziemlich groß und die Flasche verlor ich dabei auch. Warum Leute die Abschnitte nicht fahren können für technisch bessere Biker keinen Platz machen ist mir schleierhaft, aber ok, is halt so.

Von da weg hatte ich Probleme mich zu motivieren und auch der Mangel an Flüssigkeit durch die verlorene Trinkflasche machte es in der Hitze nicht leichter. Die Streckenführung ist meiner Meinung nach aber eine der schönsten, immer wieder geht es über extrem steile Rampen und tolle Singletrails dahin. Im letzten Streckenabschnitt hatte ich dann nochmals Pech, ich hatte 2x einen Platten und musste 3x picken, da ich beim zweiten mal ein Loch im Schlauch übersah. Das kostete dann immens viel Zeit da ich nur eine CO2 Patrone dabei hatte und auf Hilfe anderer Biker angewiesen war…

Gut, somit war ohnehin nichts mehr zu holen, ich war froh dass ich das Ziel überhaupt regulär erreichen konnte. Die Zeit war natürlich zum vergessen, fast vier Stunden war ich unterwegs.

Besser ging es Mike, der ein tolles Rennen fuhr und unglaublich unter 3h und als 99ter ins Ziel kam, Schnittgeschwindigkeit 17,5km/h!! Das wäre für mich auch ohne Zwischenfälle nicht möglich gewesen!

Im Anschluss an das Rennen wurde im Festzelt noch eine tolle Trial- Show geboten, war wirklich sehr sehenswert was man mit einem Bike alles machen kann…

Alles in allem für mich dennoch ein Erlebnis, klar war auch dass ich wieder auf schlauchlos wechsle. Nach einer Inspektion des Hinterreifens (Rocket Ron) an welchem ich die 2 Platten hatte zeigte sich dass dieser nach nicht mal 1000km schon komplett verschlissen und an mehreren Stellen das Gewebe durchstochen war. Jetzt probiere ich den Continental Mountain King in 2.2 und ohne Schlauch, ich hoffe dass sich dieser bewährt…

Bericht 6h around Griffen 2010

Der Wettervorhersage sollte man nicht zu viel Glauben schenken, eigentlich sollte es mehrheitlich schön sein, mit einzelnen Regenschauern. Im Endeffekt schüttete es vom Start weg, bis kurz vor Schluss des Rennens, nur mit unterschiedlich starker Intensität….

Dennoch zogen wir die Sache durch, diesmal traten wir ja in der Staffel an. Uns unterstützte mein Bruder Ortwin, der sich wirklich wacker schlug. Der Kurs war sehr kurz, nur ca 2km und 50hm. Von uns fuhr jeder 2 Runden lang, dann wurde gewechselt, bis die 6h um waren. Von Beginn weg verwandelte sich der Streckenbereich welcher im Wald lag in eine Schlammrinne, durchzogen von nassen Wurzeln. In jeder Runde war es ein Abenteuer da irgendwie heil runter zu kommen. Nach zwei Runden war das Bike derart verdreckt dass es notwendig war die wichtigsten Teile wie Schaltung, Bremsen und Federung nach jedem Einsatz vom Gatsch zu befreien.

Nach der ersten Phase des Rennens lagen wir auf dem neunten Rang, wir verbesserten uns dann aber auf Rang sieben. Diese Platzierung konnten wir dann bis zum Schluss verteidigen.

Nach dem Rennen wurde dann noch gefeiert, und die Duschen aufgesucht, und wie sollte es anders sein, nur mehr kaltes Wasser… als hätten wir davon an dem Tag nicht schon genug gehabt…

Hier die offiziellen Bilder und Ergebnisse zum Rennen: >>klick<<

Bericht Marathon St. Veit an der Gölsen 2010

Das war er nun, der erste Marathon 2010. Das Wetter war toll, die Strecke in einem super Zustand und fast durchgängig trocken, alles perfekt. Und doch lief es nicht so, wie ich es erhofft hatte.

Der Plan war entspannt ins Rennen zu starten und dann auf den letzten 10km Gas zu geben. Irgendwie merkte ich jedoch schon vor dem Start dass irgendwas nicht ganz passte, schon beim Warten im Startbereich bildete sich schon der Schweiß auf meiner Stirn. Gut, es war strahlender Sonnenschein, aber so heiß wars dann doch nicht. Nach dem Start merkte ich dann schon am ersten Anstieg dass ich merklich weniger leistungsfähig war als im Training davor. Leider wurde es dann auch mit Fortdauer des Rennens nicht besser… (Ich sag nur: “Carbon statt Kondition!”)

Ab und zu versuchte ich zwar mehr Gas zu geben, aber es wollte nicht so richtig gehen. Als dann der Punkt erreicht war an dem wir planmäßig das Tempo erhöhen sollten war einfach keine Steigerung mehr möglich, im Gegenteil, ich hatte ziemlich zu tun das Tempo zu halten. Ich sah ein dass ich Mike nur bremste und meinte er solle alleine Gas geben, doch kollegial wie er ist lehnte er das ab und unterstützte mich bis ins Ziel so gut er nur konnte. Danke Mike! An der 1000m Marke holten wir dann beide nochmal alles aus uns heraus, ich versuchte in seinem Windschatten zu bleiben. War sicher ein sehenswerter Sprint.

Im Ziel brauchte ich dann ca 10min bis ich überhaupt wieder normal atmen konnte, so fertig war ich selten. Es war dann der 221te Platz von 370 mit einer Zeit von 1:53 und ein paar zerquetschten. Mein persönliches Ziel von unter 1:45 zu bleiben habe ich damit klar verfehlt, trotzdem war ich aufgrund der schlechten Verfassung mit dem Ergebnis nicht ganz unzufrieden.

Wie eingangs erwähnt war der Marathon an sich echt super, die Strecke kannten wir schon vom Vorjahr, zwar eher auf der leichten Seite angelegt, geht es doch über tolle Singletrails. Der Asphaltanteil ist sehr gering und die Steigungen sind eher kurz und knackig. Die Organisation war gut, wobei mich störte dass im Festbereich nicht genug Platz für alle war, darum reisten wir auch gleich ab. Die im Nenngeld inkludierte Portion Nudeln war zwar geschmacklich gut, aber doch etwas wenig. Insgesamt aber ein toller Marathon.

Jetzt heist es regenerieren, ein paar lockere Trainingseinheiten absolvieren und dann vorbereiten auf die nächsten Rennen. Es geht dann weiter mit einem Doppelpack, am 13.05. den Marathon in Griffen, ein Rundstreckenrennen bei dem wir möglicherweise in einer 3er Staffel antreten, und am 16.05. der Marathon in Bad Großpertholz. Beide Rennen sind wir noch nie gefahren, daher wird es wohl ein spannendes Wochenende werden!

Hier die Analyse  von Pentek – timing: >>klick<<

Und hier der Rennbericht auf der Homepage der TREK Mountainbike Challenge: >>klick<<

Scott Scale 20, Modell 2010 – Racefeeling pur

Bereits 2009 fiel für mich die Entscheidung wieder zurück zum Hardtail zu wechseln. Ein Fully hat für mich auf 90% des befahrenen Untergrundes keinen gravierenden Vorteil. Aber einen Nachteil: Gewicht. Gut, dass gerade ich von Gewicht rede ist zwar vielleicht ein Witz, allerdings bereue ich die Entscheidung 2010 in ein leichtes Carbon Race Hartail zu investieren keinesfalls. Das Ding geht vor allem bergauf und auf Singletrails ab wie eine Rakete und auch bergab glänzt es durch Laufruhe und direktem Lenkverhalten. Die Fox F100 ist meiner Meinung nach ein Segen für die Menschheit, sodass auch der Comfort nicht zu kurz kommt.

Austattungsmäßig sind neben der erwähnten Fox Gabel Komponenten von Shimano XT und Sram X0 verbaut, bei der Bremse kommt die kompromisslose Avid Elixir zum Einsatz. Laufrad/Naben sind von DT Swiss, sicherlich nicht das leichteste Material, aber hoffentlich zuverlässig.

Wenn ich in den nächsten Jahren was am Bike verändere werde ich es hier vermerken…

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Weitere Bilder vom Scott Scale 20 gibt es hier: >>klick<<

Specialized Stumpjumper FSR Comp 2005 – die Bikewelt hat mich wieder

Ende 2004 traf ich dann die Entscheidung es wieder mit dem Biken zu versuchen, also holte ich mir beim Händler ein Testbike. Es war ein Specialized aus der Stumpjumper FSR Reihe. Nachdem ich damit eine Runde in der Schöcklgegend gefahren bin war für mich sofort klar ich musste so ein Bike haben. Also kaufte ich mir im Dezember 04 den Stumpjumper FSR Comp, Modelljahr 2005. In den folgenden Jahren war ich dann mehr oder weniger wieder aktiv biken, das Stumpjumper war ein sehr treuer Begleiter und hat mir sehr viel Spaß bereitet.

Nach drei Jahren musste ich die Laufräder wechseln, die alten waren einfach fertiggefahren, dauernd rissen Speichen. Ansonsten wurde daran nicht viel verändert, die Specialized Reifen mussten aber dem Schwalbe Nobby Nic weichen, für mich und dieses Bike die bessere Wahl.

Bis heute habe ich das Bike und es wird sicher noch den einen oder anderen Einsatz erleben!

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Trek 9800 OCLV Carbon – das Marathon Bike 1998

Nachdem mir der Rahmen meines Specialized Rockhoppers dann doch zu klein wurde (zwischen 13 und 17 wuchs ich anscheinend doch noch…) kaufte ich mir das Trek 9800 OCLV Carbon. Damals verdiente ich das Geld dafür in den Sommerferien in einem zweimonatigen Ferialjob. Hat sich allerdings ausgezahlt, denn das Bike hatte damals schon recht gute Werte. So war der Carbon Rahmen ausreichend steif und dämpfte besser als mein alter Stahlrahmen. Die Federgabel war eine Rock Shox Judy XC mit 80mm Federweg welche damals eine Top Gabel war. Leider schaffte ich es dass sie sich nach zwei Jahren ins Nirvana verabschiedete und ich eine neue verbauen musste… Vielleicht hätte ich mich doch eher auf Downhill konzentrieren sollen…

Ansonsten hatte es eine XT/LX Ausstattung und das Gewicht war bei knapp über 10kg. Mit dem Gerät fuhr ich auch meine ersten guten Ergebnisse bei Marathons ein (einige Stockerlplätze in der Juniorenwertung).

Von 2001 bis 2004 legte ich dann eine Bike- sportliche Pause ein, andere Interessen traten in den Vordergrund und ich vermachte das Bike meinem Bruder. Leider hatte er nicht allzulange Freude damit weil es Dieben zum Opfer fiel.

Hier ein Foto aus dem Netz, meins hatte allerdings schon neuere Komponenten verbaut, wie zum Beispiel eine V-Brake.

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Specialized Rockhopper Comp FS – mein erstes Bike anno 1994

Das war es mein erstes richtiges Mountainbike, davor hatte ich diverse Kinder- und Jugendräder. Mit diesem Teil entwickelte ich meinen faible fürs Mountainbiken, und auch die ersten Rennen bestritt ich damit. Zu der Zeit war mein Stiefvater sehr aktiv in diesem Sport, er gewann sogar einige Marathons. Manchmal gab es bei den Rennen auch Kinder/Jugendklassen, dann durfte ich auch teilnehmen. Anfangs allerdings ohne großartige Erfolge…

Zum Bike: Ausstattung war die damals neu auf dem Markt gekommene Shimano STX Reihe, gibts heute nicht mehr. War damals so cirka eine Stufe unter der Shimano LX. geschalten wurde mit Gripshift, kann mich noch erinnern wie “in” das damals war. Stolz war ich vor allem auf die Federgabel, in jener Zeit noch keine Selbstverständlichkeit. Allerdings war dieses Specialized eigene Produkt nicht so der Bringer. Ziemlich schwer und sehr träge, nach ca einem Jahr Gebrauch federten die Elastomere nicht mehr so richtig.

Dieses Bike fuhr ich bis Mitte 1998, in diesen vier Jahren wurde einiges daran umgebaut und upgegradet. So wich die Gabel einer RockShox Mag21, eine damals ziemlich gute Luftfedergabel mit eher mickrigen 48mm Federweg. Heute eine Kultgabel. Ich erinnere mich noch dass man dafür einen “Long Travel Kit” erstehen konnte mit dem der Federweg auf unglaubliche 60mm erweitert wurde. Unvorstellbar…

Bis 1998 wurde noch einiges verändert, was ich mich so erinnere war mal ein Laufradsatz dabei, im Zuge dessen wurde auf 8fach XT Schaltung umgebaut. Damit war das Gerät dann schon fast ein Race- Hardtail, ich bestritt auch meine ersten Marathons darauf. Als ich dann 1998 auf ein TREK 9800 OCLV wechselte verkaufte ich es an einen Freund, der damit noch einige Jahre sportlich unterwegs war.

Leider habe ich nirgendwo mehr ein Foto von dem Bike gefunden, hier aus einem alten Katalog, meins hatte aber eine dunkelblaue Lackierung (so dunkel dass es fast schwarz war):

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MTB Marathon Auftakt 2010 – St. Veit an der Gölsen

So, Samstag den 1.Mai ist es soweit, die MTB Marathon Saison wird eröffnet. Es ist das erste von neun Rennen zur Trek Mountainbike Challenge. Mike und ich waren letztes Jahr schon dabei, heuer werden wir aber durchgängig die “Small” Strecke bestreiten. Da ich im Training noch nicht so weit bin erwarte ich mir vom Auftakt nicht allzuviel, mein persönliches Ziel ist auf dieser Strecke eine Zeit von 1:45 (30km, 1000hm) und eine Platzierung in der ersten Finisher Hälfte. Da ich ja nun ein neues Bike habe, bin ich auch gespannt wie es mit diesem bei einem Wettkampf geht.
Leider ist das Wetter nicht allzu gut vorhergesagt, allerdings war das letztes Jahr genauso und da war es dann eigentlich ziemlich schön. Vielleicht haben wir ja diesmal auch das Glück…
Nach dem Rennen gibts dann einen detaillierten Bericht.
Infos zum Marathon: >>klick<<

Fotos  vom Vorjahr: