Geris Playground
Bericht Marathon St. Veit an der Gölsen 2010
Das war er nun, der erste Marathon 2010. Das Wetter war toll, die Strecke in einem super Zustand und fast durchgängig trocken, alles perfekt. Und doch lief es nicht so, wie ich es erhofft hatte.
Der Plan war entspannt ins Rennen zu starten und dann auf den letzten 10km Gas zu geben. Irgendwie merkte ich jedoch schon vor dem Start dass irgendwas nicht ganz passte, schon beim Warten im Startbereich bildete sich schon der Schweiß auf meiner Stirn. Gut, es war strahlender Sonnenschein, aber so heiß wars dann doch nicht. Nach dem Start merkte ich dann schon am ersten Anstieg dass ich merklich weniger leistungsfähig war als im Training davor. Leider wurde es dann auch mit Fortdauer des Rennens nicht besser… (Ich sag nur: “Carbon statt Kondition!”)
Ab und zu versuchte ich zwar mehr Gas zu geben, aber es wollte nicht so richtig gehen. Als dann der Punkt erreicht war an dem wir planmäßig das Tempo erhöhen sollten war einfach keine Steigerung mehr möglich, im Gegenteil, ich hatte ziemlich zu tun das Tempo zu halten. Ich sah ein dass ich Mike nur bremste und meinte er solle alleine Gas geben, doch kollegial wie er ist lehnte er das ab und unterstützte mich bis ins Ziel so gut er nur konnte. Danke Mike! An der 1000m Marke holten wir dann beide nochmal alles aus uns heraus, ich versuchte in seinem Windschatten zu bleiben. War sicher ein sehenswerter Sprint.
Im Ziel brauchte ich dann ca 10min bis ich überhaupt wieder normal atmen konnte, so fertig war ich selten. Es war dann der 221te Platz von 370 mit einer Zeit von 1:53 und ein paar zerquetschten. Mein persönliches Ziel von unter 1:45 zu bleiben habe ich damit klar verfehlt, trotzdem war ich aufgrund der schlechten Verfassung mit dem Ergebnis nicht ganz unzufrieden.
Wie eingangs erwähnt war der Marathon an sich echt super, die Strecke kannten wir schon vom Vorjahr, zwar eher auf der leichten Seite angelegt, geht es doch über tolle Singletrails. Der Asphaltanteil ist sehr gering und die Steigungen sind eher kurz und knackig. Die Organisation war gut, wobei mich störte dass im Festbereich nicht genug Platz für alle war, darum reisten wir auch gleich ab. Die im Nenngeld inkludierte Portion Nudeln war zwar geschmacklich gut, aber doch etwas wenig. Insgesamt aber ein toller Marathon.
Jetzt heist es regenerieren, ein paar lockere Trainingseinheiten absolvieren und dann vorbereiten auf die nächsten Rennen. Es geht dann weiter mit einem Doppelpack, am 13.05. den Marathon in Griffen, ein Rundstreckenrennen bei dem wir möglicherweise in einer 3er Staffel antreten, und am 16.05. der Marathon in Bad Großpertholz. Beide Rennen sind wir noch nie gefahren, daher wird es wohl ein spannendes Wochenende werden!
Hier die Analyse von Pentek – timing: >>klick<<
Und hier der Rennbericht auf der Homepage der TREK Mountainbike Challenge: >>klick<<
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von stegerl am 5. Mai 2010 um 08:23 veröffentlicht und unter Marathon/Race abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |