Marathon/Race

Alles über MTB Marathons und andere MTB Rennen

Rückblick MTB Marathon Saison 2010

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Nun ist sie vorüber, die Bike Marathon Saison. Über die letzten Events habe ich gar nicht mehr berichtet weil es eigentlich nicht viel (positives) zu sagen gab, aber ich werde hier kurz darüber schreiben.

Insgesamt war es für mich keine gute Saison, meine persönlichen Ziele habe ich alle verfehlt und dieses vernichtende Urteil ist sogar noch untertrieben. Naja, draus lernen und das nächste mal besser machen. Zunächst kurz zu den letzten Rennen:

  • Salzkammergut Trophy: Eigentlich wollte ich da endlich einmal in dieser Saison eine gute Performance abliefern und eine halbwegs gute Platzierung einfahren. Leider musste ich den hohen Temperaturen nachgeben und gleich nach dem ersten langen Berg aufgeben, es war einfach nicht möglich für mich weiterzufahren. Nach dem wetterbedingten Nichtantreten 2009 der nächste grobe Dämpfer…
  • Nach dem niederschmetternden Erlebnis in Goisern (Aufgabe, DNF) und den überaus mäßigen Leistungen zuvor war ich überhaupt nicht mehr motiviert. Die Freude am Biken war weg und so tat ich in der einmonatigen Challenge Pause genau gar nichts. Nicht einmal trainieren, nur einmal einen Ausflug am Bike auf die Wieseralm unternommen. Ich dachte sogar daran bei den letzten Events nicht mehr zu starten, aber dazu konnte ich mich wenigstens durchringen. Das neue Ziel lautete einfach platziert ins Ziel zu kommen um die notwendigen Ergebnisse für die Aufnahme in die Gesamtwertung zu erreichen. Beim Stattegger Bikemarathon setzte ich genau das um, zwar katastrophale Zeit, Schmerzen durch Krämpfe und komplett formlos, aber imerhin im Ziel. Vielleicht waren die Long Islands und feiern bis 3:00 in der Früh doch keine so gute Vorbereitung… ;-)
  • Nur eine Woche später der Start in Krumbach beim “Bike the Buggles” Marathon. Inzwischen machte mir das Biken wieder Spaß, auch wenn ich durch die lange Pause das bischen Form das ich vorher hatte auch noch verlor. Bei trockenen Verhältnissen und angenehmen Temperaturen um 20°C konnte ich zwar abermals keine gute Platzierung erlangen, dafür stimmte aber wieder das Racefeeling und die Freude an der Sache.

Als kleinen Trost kam ich wenigstens in der Gesamtwertung der Trek Mountainbike Challenge auf den 23. Rang in meiner AK. Weiters glaube ich das ich aus dem “Fiasko 2010″ gelernt habe und plane jetzt schon die Saison 2011. Als Grundstein für eine erfolgreiche nächste Marathon Saison werde ich im November mit dem Grundlagentraining beginnen und das über den Winter konsequent forcieren. Einen groben Trainingsplan habe ich mir schon zusammengestellt, an den Details werde ich dann noch weiter feilen. Mal sehen obs funktioniert! ;-)

Bericht Marathon Kleinzell 2010

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Wiedermal etwas verspätet hier der Bericht zum Rennen. Die Anfahrt verlief problemlos, wir kamen bei strahlendem Sonnenschein in Kleinzell an. Für die 50km und 1500hm nahmen Mike und ich uns eine Zeit von 3h und 30min vor. Die Strecke war in einwandfreiem Zustand, stellenweise aufgeweicht da es heuer doch etwas öfter regnete.  Gleich vom Start weg merkte ich dass Mike diesmal in einer guten Form war, ich konnte sein Tempo nicht ganz halten. Leider erwischte ich beim ersten technisch anspruchsvolleren Downhill eine “Balkonkinder” Gruppe welche mitten am Singletrail hinunter die Bikes schoben. Natürlich versuchte ich trotzdem zu fahren und zu überholen was leider nicht ganz gelang, da ich nicht in der “guten” Spur fahren konnte weil da einige Biker schoben und ich mich so irgendwie vorbeiwurschteln musste. Schließlich konnte ich dann einen Sturz nicht verhindern. Passiert ist mir dabei zwar außer einer leichten Prellung am Knöchel nicht viel, doch war der Ärger ziemlich groß und die Flasche verlor ich dabei auch. Warum Leute die Abschnitte nicht fahren können für technisch bessere Biker keinen Platz machen ist mir schleierhaft, aber ok, is halt so.

Von da weg hatte ich Probleme mich zu motivieren und auch der Mangel an Flüssigkeit durch die verlorene Trinkflasche machte es in der Hitze nicht leichter. Die Streckenführung ist meiner Meinung nach aber eine der schönsten, immer wieder geht es über extrem steile Rampen und tolle Singletrails dahin. Im letzten Streckenabschnitt hatte ich dann nochmals Pech, ich hatte 2x einen Platten und musste 3x picken, da ich beim zweiten mal ein Loch im Schlauch übersah. Das kostete dann immens viel Zeit da ich nur eine CO2 Patrone dabei hatte und auf Hilfe anderer Biker angewiesen war…

Gut, somit war ohnehin nichts mehr zu holen, ich war froh dass ich das Ziel überhaupt regulär erreichen konnte. Die Zeit war natürlich zum vergessen, fast vier Stunden war ich unterwegs.

Besser ging es Mike, der ein tolles Rennen fuhr und unglaublich unter 3h und als 99ter ins Ziel kam, Schnittgeschwindigkeit 17,5km/h!! Das wäre für mich auch ohne Zwischenfälle nicht möglich gewesen!

Im Anschluss an das Rennen wurde im Festzelt noch eine tolle Trial- Show geboten, war wirklich sehr sehenswert was man mit einem Bike alles machen kann…

Alles in allem für mich dennoch ein Erlebnis, klar war auch dass ich wieder auf schlauchlos wechsle. Nach einer Inspektion des Hinterreifens (Rocket Ron) an welchem ich die 2 Platten hatte zeigte sich dass dieser nach nicht mal 1000km schon komplett verschlissen und an mehreren Stellen das Gewebe durchstochen war. Jetzt probiere ich den Continental Mountain King in 2.2 und ohne Schlauch, ich hoffe dass sich dieser bewährt…

Bericht Marathon Schladming

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Und wiedermal ein Rennen das durch das Wettergeschehen ziemlich beeinträchtigt war. Zwar regnete es während des Marathons glücklicherweise nicht, trotzdem musste der Veranstalter die Strecke ändern da Unwetter in den Tagen davor einige Streckenteile unpassierbar machten. Leider waren dennoch viele Passagen für mich und einige andere unfahrbar, absteigen und Bike schultern/schieben war keine Seltenheit.

Dieser Bewerb war zugleich auch die erste Etappe der Alpentour Trophy, dadurch war ein noch hochkarätigeres und internationales Teilnehmerfeld am Start. Hier gibts einen detaillierten Bericht zum Rennen.

Zuerst ging es rauf auf die Hochwurzen, vom Hauptplatz in Schladming weg ordentliche 1100hm am Stück bergauf. Bei eher winterlichen Temperaturen (beim Start hatte es erträgliche 12°C, am Berg ziemlich frische 6°C) quälte ich mich ziemlich, auch da die häufigen Schiebepassagen zusätzliche Kraft kosteten. Gottseidank hatte ich mich warm angezogen, Regenüberschuhe und -Hose leisteten wertvolle Dienste.

Endlich auf der Hochwurzen angekommen war ich schon so fertig dass ich mir ein paar Minuten Pause an der Labestation gönnte. Zu diesem Zeitpunkt war mir schon klar dass ich die Platzierung diesmal vergessen konnte und schaute von da weg eigentlich nur mehr dass ich relativ risikofrei ins Ziel komme. Der Downhill von der Hochwurzen war sehr schön, mit einigen Spitzkehren, Speedabschnitten und Wurzelpassagen.

Der zweite Teil der Strecke kam mir dann nicht so entgegen, oft ging es über durch den Regen aufgeweichte Wiesen, irgendwie hatte man immer das Gefühl ins leere zu treten und nix ging weiter. Der Schlussdownhill wurde dann ziemlich spektakulär über die Planai geführt, es ging auch über den vom Schladminger Ski Nightrace bekannten Zeilhang. Teilweise sehr steil, wurzelig, und durch den Dauerregen der vorigen Tage ziemlich rutschig und gatschig gings da runter. Zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich ein paar mal “drauf gschissen” und das Rad über allzu gefährliche Teile getragen hab. Nichts desto trotz konnte ich es nicht vermeiden zwei mal über den Lenker abzusteigen und das eine oder andere spektakuläre Manöver durchzuführen…

Mein Fazit: Ein super Marathon, wundervolle Gegend, geile Strecke, aber bei solchen Verhältnissen bin ich einfach noch überfordert. Ich freu mich aber schon aufs nächste Jahr, und hoffe dass es trocken ist, dann nähmlich dürfte dieser Bewerb einer der geilsten überhaupt sein!

Bericht 6h around Griffen 2010

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Der Wettervorhersage sollte man nicht zu viel Glauben schenken, eigentlich sollte es mehrheitlich schön sein, mit einzelnen Regenschauern. Im Endeffekt schüttete es vom Start weg, bis kurz vor Schluss des Rennens, nur mit unterschiedlich starker Intensität….

Dennoch zogen wir die Sache durch, diesmal traten wir ja in der Staffel an. Uns unterstützte mein Bruder Ortwin, der sich wirklich wacker schlug. Der Kurs war sehr kurz, nur ca 2km und 50hm. Von uns fuhr jeder 2 Runden lang, dann wurde gewechselt, bis die 6h um waren. Von Beginn weg verwandelte sich der Streckenbereich welcher im Wald lag in eine Schlammrinne, durchzogen von nassen Wurzeln. In jeder Runde war es ein Abenteuer da irgendwie heil runter zu kommen. Nach zwei Runden war das Bike derart verdreckt dass es notwendig war die wichtigsten Teile wie Schaltung, Bremsen und Federung nach jedem Einsatz vom Gatsch zu befreien.

Nach der ersten Phase des Rennens lagen wir auf dem neunten Rang, wir verbesserten uns dann aber auf Rang sieben. Diese Platzierung konnten wir dann bis zum Schluss verteidigen.

Nach dem Rennen wurde dann noch gefeiert, und die Duschen aufgesucht, und wie sollte es anders sein, nur mehr kaltes Wasser… als hätten wir davon an dem Tag nicht schon genug gehabt…

Hier die offiziellen Bilder und Ergebnisse zum Rennen: >>klick<<

Bericht Marathon St. Veit an der Gölsen 2010

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Das war er nun, der erste Marathon 2010. Das Wetter war toll, die Strecke in einem super Zustand und fast durchgängig trocken, alles perfekt. Und doch lief es nicht so, wie ich es erhofft hatte.

Der Plan war entspannt ins Rennen zu starten und dann auf den letzten 10km Gas zu geben. Irgendwie merkte ich jedoch schon vor dem Start dass irgendwas nicht ganz passte, schon beim Warten im Startbereich bildete sich schon der Schweiß auf meiner Stirn. Gut, es war strahlender Sonnenschein, aber so heiß wars dann doch nicht. Nach dem Start merkte ich dann schon am ersten Anstieg dass ich merklich weniger leistungsfähig war als im Training davor. Leider wurde es dann auch mit Fortdauer des Rennens nicht besser… (Ich sag nur: “Carbon statt Kondition!”)

Ab und zu versuchte ich zwar mehr Gas zu geben, aber es wollte nicht so richtig gehen. Als dann der Punkt erreicht war an dem wir planmäßig das Tempo erhöhen sollten war einfach keine Steigerung mehr möglich, im Gegenteil, ich hatte ziemlich zu tun das Tempo zu halten. Ich sah ein dass ich Mike nur bremste und meinte er solle alleine Gas geben, doch kollegial wie er ist lehnte er das ab und unterstützte mich bis ins Ziel so gut er nur konnte. Danke Mike! An der 1000m Marke holten wir dann beide nochmal alles aus uns heraus, ich versuchte in seinem Windschatten zu bleiben. War sicher ein sehenswerter Sprint.

Im Ziel brauchte ich dann ca 10min bis ich überhaupt wieder normal atmen konnte, so fertig war ich selten. Es war dann der 221te Platz von 370 mit einer Zeit von 1:53 und ein paar zerquetschten. Mein persönliches Ziel von unter 1:45 zu bleiben habe ich damit klar verfehlt, trotzdem war ich aufgrund der schlechten Verfassung mit dem Ergebnis nicht ganz unzufrieden.

Wie eingangs erwähnt war der Marathon an sich echt super, die Strecke kannten wir schon vom Vorjahr, zwar eher auf der leichten Seite angelegt, geht es doch über tolle Singletrails. Der Asphaltanteil ist sehr gering und die Steigungen sind eher kurz und knackig. Die Organisation war gut, wobei mich störte dass im Festbereich nicht genug Platz für alle war, darum reisten wir auch gleich ab. Die im Nenngeld inkludierte Portion Nudeln war zwar geschmacklich gut, aber doch etwas wenig. Insgesamt aber ein toller Marathon.

Jetzt heist es regenerieren, ein paar lockere Trainingseinheiten absolvieren und dann vorbereiten auf die nächsten Rennen. Es geht dann weiter mit einem Doppelpack, am 13.05. den Marathon in Griffen, ein Rundstreckenrennen bei dem wir möglicherweise in einer 3er Staffel antreten, und am 16.05. der Marathon in Bad Großpertholz. Beide Rennen sind wir noch nie gefahren, daher wird es wohl ein spannendes Wochenende werden!

Hier die Analyse  von Pentek – timing: >>klick<<

Und hier der Rennbericht auf der Homepage der TREK Mountainbike Challenge: >>klick<<

MTB Marathon Auftakt 2010 – St. Veit an der Gölsen

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So, Samstag den 1.Mai ist es soweit, die MTB Marathon Saison wird eröffnet. Es ist das erste von neun Rennen zur Trek Mountainbike Challenge. Mike und ich waren letztes Jahr schon dabei, heuer werden wir aber durchgängig die “Small” Strecke bestreiten. Da ich im Training noch nicht so weit bin erwarte ich mir vom Auftakt nicht allzuviel, mein persönliches Ziel ist auf dieser Strecke eine Zeit von 1:45 (30km, 1000hm) und eine Platzierung in der ersten Finisher Hälfte. Da ich ja nun ein neues Bike habe, bin ich auch gespannt wie es mit diesem bei einem Wettkampf geht.
Leider ist das Wetter nicht allzu gut vorhergesagt, allerdings war das letztes Jahr genauso und da war es dann eigentlich ziemlich schön. Vielleicht haben wir ja diesmal auch das Glück…

Infos zum Marathon: >>klick<<

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